Wadi Saythan nach Barka

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Man hüte sich vor zu vielen Ziegen. Man sollte nichts, wirklich nichts vor dem Zelt herumliegen lassen und in der Früh zügig abbauen und einladen. Ziegen fressen alles, Kleenex, Pappkartons und probieren gerne auch mal, wie ein Schlafsack schmeckt …
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Heute geht es durchs Wadi Saythan.
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Seht Ihr unser Auto?
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So besser?
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Bei manchen Straßen ist es besser wenn man nicht nach rechts oder links guckt.
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Im Wadi gibt es auch wieder Steinbilder (mehr davon hatten wir schon 2012 aufgenommen)
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Die Burg von Rustaq wird noch immer renoviert und ist geschlossen (bereits seit min. 2011). Die heißen Quellen bei Nakhl (siehe Blog 2011) sind völlig überlaufen (Omanis unternehmen an Wochenenden was). Und in Barka haben wir den falschen Freitag erwischt – kein Bullenkampf. So suchen wir uns einen Zeltplatz ca. 10km nördlich von Barka am Strand.

Auf dem Weg dorthin …
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Auch am Strand ist einiges los und wir rücken ein Stück ab um nicht im Trubel zu campen.
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Die nahe Insel ist bei Ebbe trocken zu Fuß zu erreichen. Doch schlecht, wenn man die einsetzende Flut verpasst.
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Wadi Tanuf und Wadi Bani Awf

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Am Donnerstag und Freitag (Wochenende) ist im Wadi Tanuf einiges los. Halb Oman scheint seinen Wochenendausflug hierher zu machen um zu grillen. Weiter hinten im Wadi wird es ruhiger.
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Hier geht es schon in Richtung Wadi Bani Awf:
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Am kleinen Snake Canyon ist einiges los …
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… doch leider ist die kleine Schlucht im letzten Jahr anscheinend das Opfer eines kräftigen Regengusses geworden. Die Pools in denen wir in 2012 noch gebadet haben sind mit Schotter vollgespült und trocken. Die wenigen Wasserpfützen die es noch gibt sind algig und wenig einladend.
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So suchen wir uns einen anderen Zeltplatz …

Von Yiti nach Nizwa

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Die Hajar-Berge haben uns wieder:
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Die Wüste lebt:
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Die Straßen sind ganz ok …
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… also einigermaßen …
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…mmh …
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Hier müssen wir durch …
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Unsere bislang schwierigste Strecke:
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Ok, es gibt Strecken von Yiti nach Nizwa, die schafft man in max. 1 1/2 Stunden, für andere Strecken braucht man mehr als einen halben Tag. Auf jeden Fall konnten wir unser Zelt im Hellen aufbauen und konnten noch ein bissl. im Lulu shoppen.

Mit der Shinas nach Muscat

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Nachdem wir gestern am Grenzposten Biyh gescheitert sind und umkehren mussten, wir andererseits aber keine Lust hatten wieder über RAK zu fahren ist die Schnellfähre eine gute (und einzige) Alternative.
So fällt die Strecke Dibba, Fujeirah, Hatta, Sohar flach (aber man muß immer so viel übrig lassen um noch mal herzukommen). Stattdessen gewinnen wir etwas mehr Zeit in/um Muscat und werden noch mal in die Berge fahren. Vielleicht findet am Freitag in Barka ein Bullenkampf statt? (Sind nur 14-Tägig).

Die Shinas ist eine der schnellsten Autofähren der Welt und schafft die 775km Luftlinie in 5 Stunden. Da von Khasab aus die komplette Nordspitze von Musandam umfahren werden muss und ich die Gesamtstrecke auf fast 1000km Schätze, müssen Geschwindigkeiten von 200km/h und darüber erreicht werden.

Die Fähre nähert sich dem iranischen Festland bis auf ca. 40km.

Die Costa Atlantika (die Shinas liegt hinten rechts)
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Und los geht’s
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Mit Highspeed …
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… durch die Klippen
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Unfortunately we have not been able to pass the border post at Biyh. A tourist visa was not sufficient. We did not want to go the same way back, therefore the ferry is a good (and the only) alternative.
So we cancel the tour Dibba, Fujeirah, Hatta, Sohar. Instead, we will use the additional time to cross the mountains around Muscat. Maybe we have the luck to see a bullfight in Barka (it is just every second week, but we do not know which one).

The Shinas is one of the fastest carferries in the word and needs just 5h from Khasab to Muscat (775km in a direct line, but in my oppinion approx. 1000km in total, because it hast to go around the most north corner of Musandam). So the speed must be at least 200km/h.

The way of the ferry passes the Iran in a distance of approx. 40km.

In die Berge

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Durch die Berge …
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Die Straße ist nur eine Piste, aber eine gute …
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Tropfsteine ohne Höhle
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Höhlen ohne Tropfsteine 🙂
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Die Bergbewohner bestellten in der einen Jahreshälfte ihre Felder …
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und in der anderen Jahreshälfte versteckte und verschloß man sein Hab und Gut in niedrigen in die Erde eingelassene Bauten und zog an die See zum Fischen.
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Die andere Bergseite:
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Der Weg ist zu Ende …
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Mit unserem Visum geht es hier nicht weiter.
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In einem Seitental:

Mehr der Bunkerartigen Vorratsbauten,
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der größte Akazienwald im Oman,
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und ein Friedhof
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Einen anderen Weg bzw. einen anderen Grenzübergang gibt es nicht. Wir müssen zurück nach Khasab.

Iranhandel

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Khasab ist einer der vom Iran aus gesehen nächstgelegenen Häfen und somit wichtiger Anlaufpunkt für iranische Schmuggler.
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Auf omanischer Seite ist der Handel zulässig, auf iranischer Seite ist die Einfuhr von Handys, Computern, Unterhaltungselektronik sowie westlichen Zigaretten usw. verboten und wird des Nachts auf dem Seeweg ins Land gebracht.
Wichtigstes iranisches Handelsgut sind Ziegen und Schafe, die von kleinen Booten, die noch in der Dunkelheit ablegen außer Landes gebracht werden und im Laufe des Vormittags im rund 75km Khasab eintreffen.
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Hie werden die Tiere gegen allerlei Waren getauscht, die Wasserdicht verpackt auf die Boote der Schmuggler verladen werden.
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Am Nachmittag legen die Boote in wieder ab und fahren so, dass sie in der Dunkelheit im Iran eintreffen. Auf dem Rückweg fährt man in kleinen Gruppen, so daß ein Großteil der Boote entkommen kann, wenn die Gruppe von einer einzelnen Patroullie der iranischen Küstenwache aufgebracht wird bzw. aufgebracht werden soll.
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Heute landen nur noch wenige hundert Boote in Khasab an. Vor einigen Jahren sollen es noch mehrere tausend Boote pro Tag gewesen sein.

Der Zugang zur Hafenregion ist für Touristen nicht möglich. Nur Omanis dürfen den Kontrollposten am Hafen passieren. So sind die Bilder aus größerer Distanz aufgenommen.